Land NRW – Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales – Land legt Programm gegen Corona-bedingte Erwerbslosigkeit von Eingewanderten auf

Land NRW – Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales – Land legt Programm gegen Corona-bedingte Erwerbslosigkeit von Eingewanderten auf

Projektanträge können ab sofort eingereicht werden

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:

Ein neues Landesprogramm fördert regionale Initiativen, die eingewanderten Menschen, die im Zuge der Pandemie ihre Beschäftigung verloren haben, helfen sollen, neue Arbeit zu finden. Hierzu stehen acht Millionen Euro zur Verfügung. Finanziert wird das Programm aus Landesmitteln und Geldern der EU-Initiative REACT-EU (Recovery Assistance for Cohesion and the Territories of Europe).

Antragsberechtigt sind alle Kreise und kreisfreien Städte in Nordrhein-Westfalen. Pro Kommune wird ein Projekt in Abhängigkeit von der regionalen Arbeitsmarktsituation mit bis zu drei Stellen gefördert.

Die Initiative ist bereits der dritte Förderaufruf des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales aus REACT-EU-Mitteln. Weitere Maßnahmen zur Bewältigung der Folgen der Pandemie auf den Arbeitsmarkt, etwa zur Unterstützung Langzeitarbeitsloser, sind geplant oder befinden sich bereits in der Umsetzung. Für Nordrhein-Westfalen stehen im Rahmen der Initiative rund 400 Millionen Euro für die Europäischen Strukturfonds bereit. Davon entfallen rund 140 Millionen Euro auf den Europäischen Sozialfonds (ESF) in Nordrhein-Westfalen.

Arbeitsminister Karl-Josef Laumann erklärt: „Es ist mir ein großes Anliegen, denen zu helfen, die von den Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie auf den Arbeitsmarkt besonders betroffen sind. Das sind in vielen Fällen Menschen, die es ohnehin nicht leicht haben, so auch Eingewanderte. Sie sind öfter prekär beschäftigt und im Zuge der Krise häufiger arbeitslos geworden. Wir müssen diese Menschen schnell zurück in Arbeit bringen. Hierzu haben wir ein flexibles Angebot geschaffen, das es den Akteuren vor Ort ermöglicht, genau die Schritte zu ergreifen, die in der Region erforderlich sind“.

Die konkrete Ausgestaltung der Projekte und Maßnahmen soll sich am individuellen Bedarf der Menschen, am regionalen Arbeitsmarkt und auch an den bereits vorhandenen Angeboten und Strukturen zur Unterstützung der Zielgruppe in der Kommune oder Region orientieren. Neben aufsuchender Sozialarbeit können die Unterstützungsangebote zum Beispiel Erstanlaufstellen zur Aktivierung und Klärung der Lebenssituation, Coaching und die Hinführung zu den Maßnahmen der Arbeitsförderung oder auch Arbeitsvermittlung und Nachbetreuung umfassen.

Eine Bewerbung für das Förderprogramm ist bis spätestens zum 30. November 2021 möglich. Weitere Informationen zu dem Förderaufruf sowie zum Antragsverfahren finden Sie auf den Seiten des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales unter: www.mags.nrw/esf-aufrufe

Hintergrund:

Mit der Initiative REACT-EU stellt die Europäische Union zusätzliche finanzielle Mittel zur Verfügung, um die Folgen der COVID-19-Pandemie abzumildern. Für Nordrhein-Westfalen stehen im Rahmen der Initiative rund 400 Millionen Euro für die Europäischen Strukturfonds bereit. Auf den Europäischen Sozialfonds (ESF) in Nordrhein-Westfalen entfallen davon rund 140 Millionen Euro.

Ziel der Initiative REACT-EU (das steht für: Recovery Assistance for Cohesion and the Territories of Euro also „Aufbauhilfe für den Zusammenhalt und die Gebiete Europas“) ist, zur Krisenbewältigung im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie und ihrer sozialen Folgen sowie der Vorbereitung einer nachhaltigen, digitalen und stabilen Erholung der Wirtschaft beizutragen. Im Rahmen des Europäischen Sozialfonds (ESF) sollen die EU-Mittel vor allem diejenigen Menschen unterstützen, die durch die Corona-Krise besonders benachteiligt sind.

Weitere Informationen zur Initiative REACT-EU finden Sie unter Informationen zur Initiative REACT-EU der Europäischen Union – Einsatz in Nordrhein-Westfalen | Arbeit.Gesundheit.Soziales (mags.nrw)

(Quelle: Pressemitteilung Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW)