Stadt Duisburg – Kommunales Integrationsmanagement (KIM)

Stadt Duisburg – Kommunales Integrationsmanagement (KIM)

Regionale Support-Center in Hamborn, Hochfeld und Rheinhausen

 

Duisburg Zugewanderte Menschen gut beraten hinsichtlich ihrer Möglichkeiten und Verpflichtungen – dieses Ziel verfolgt das vom Land Nordrhein-Westfalen aufgelegte Programm „Kommunales Integrationsmanagement“. Ziel dabei ist es zum Beispiel, durch abgestimmtes und rechtskreisübergreifendes Handeln bessere gesellschaftliche Teilhabechancen zu ermöglichen. Die Koordination des Prozesses vor Ort liegt beim Kommunalen Integrationszentrum der Stadt Duisburg. Es hat die Aufgabe, die vielfältigen Angebote und Leistungen in der Integrationsarbeit innerhalb und außerhalb der Kommunalverwaltung zu vernetzen und im gemeinsamen Austausch abzustimmen.

 

Paul Bischof, Dezernent für Recht, Familie und Integration, begrüßt das Programm: „Der großen Herausforderung der Integrationsarbeit in Duisburg können wir uns nur gemeinsam stellen. Am Planungsprozess waren deshalb alle relevanten städtischen Ämter – unter anderem das Jugendamt, das Schulamt, das Sozialamt, das Ausländeramt – ebenso beteiligt wie die Wohlfahrtsverbände. Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Centern sind bei den verschiedenen Trägern angestellt. Hierdurch können wir das vorhandene Wissen und die Strukturen aller beteiligten Organisationen zusammenbringen.“

 

In diesem Rahmen wurden in enger Kooperation mit dem Deutschen Roten Kreuz, dem Diakonischen Werk, der AWO-Integration, der Grafschafter Diakonie, dem Caritasverband und dem Paritätischen, mit dem angehörigen Verein ZIUMA e.V., drei neue Anlaufstellen als sogenannte Regionale Support-Center in Hamborn, Hochfeld und Rheinhausen eröffnet. Die Regionalen Support-Center befinden sich in den Gebäuden der freien Träger und planen von dort auch Außensprechstunden im Duisburger Süden und in Homberg.

 

Die Beratungen oder die Vermittlung an bestehende Beratungsdienste werden von insgesamt 14 Casemanagerinnen und Casemanager durchgeführt.

Marijo Terzic, Leiter des Kommunalen Integrationszentrums freut sich auf die Zusammenarbeit: „Wir erwarten dadurch, dass zugewanderte Menschen fachlich kompetent beraten werden. Sie sollen frühzeitig über Rechte und Pflichten aufgeklärt werden und Begleitung hierbei erfahren. Wir erhoffen uns hierdurch einen weiteren Schritt auf dem Weg zu einer vielfältigen, offenen und inklusiven Stadtgesellschaft.“

 

Diese Idee entsprach einer Handlungsempfehlung des Sozialberichtes 2018, der als wesentlichen Baustein zur Integration dezentrale Anlaufstellen in Form von Regionalen Support-Centern (RSC) als Handlungsempfehlung benannte.

 

Adressen und Öffnungszeiten der Regionalen Support-Center (RSC):

 

RSC Nord, Duisburger Straße 241, 47166 Duisburg-Hamborn

Offene Sprechstunden: montags 10 bis 12 Uhr und mittwochs 14 bis 16 Uhr

Telefonische Erreichbarkeit: montags-freitags 9 bis 10 Uhr unter (0203) 94065358 oder (0203) 94065357

 

RSC Mitte, Brückenstraße 30, 47053 Duisburg-Hochfeld

Offene Sprechstunden: montags 10 bis 12 Uhr und mittwochs 14 bis 16 Uhr

Telefonische Erreichbarkeit: montags-freitags 9 bis 10 Uhr unter (0203) 60802707

 

RSC West, Beethovenstraße 18 A, 47226 Duisburg-Rheinhausen

Offene Sprechstunden: montags 13 bis 15 Uhr und donnerstags 10 bis 12 Uhr

Telefonische Erreichbarkeit: montags-freitags 9 bis 10 Uhr unter (02065) 550087

Regionales Support Center für zugewanderte Menschen im Regenbogenhaus der Grafschafter Diakonie auf der Beethovenstraße in Rheinhausen.
Radovan Dragoliub vom ZIUMA e.V. und Dr. Zohreh Liedtke-Khorsandi vom Kommunalen Intrgrationszentrum KI

Titelfoto1: v.l.n.r. Beate Meuthen (DRK Duisburg), Jürgen Voss (Grafschafter Diakonie im Kirchenkreis Moers), vorne Leyla Altekin (Ziuma e.V.), hinten Anneke van der Veen  (Grafschafter Diakonie im Kirchenkreis Moers), ganz vorne Ulrike Färber (Kommunales Integrationszentrum der Stadt Duisburg), hinten Marijo Terzic (Kommunales Integrationszentrum der Stadt Duisburg), Mike Kim (AWO-Integration), Brunhilde Seitzer (Diakoniewerk Duisburg) und Beigeordneter Paul Bischof

 

Foto2: Dragoliub Radovan (Ziuma e.V.) und Zohreh Liedtke-Khorsandi (Kommunales Integrationszentrum der Stadt Duisburg) bei der Arbeit im Beratungsbüro im Regenbogenhaus der Grafschafter Diakonie in Duisburg-Rheinhausen.