Frühling fürs Wohnzimmer

NRW Nordrhein-westfälische Gärtnerinnen und Gärtner bieten nach Angaben der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen zurzeit Tulpen für die Vase in leuchtenden Farben an. Neben einfachen und gefüllten Tulpen gibt es auch Sorten mit gefransten Blütenrändern.

Die Liliengewächse stammen ursprünglich aus Vorderasien, Persien und der Türkei. Heute kommen die Tulpenzwiebeln zur Treiberei vorwiegend aus den Niederlanden. Aber auch in Nordrhein-Westfalen gibt es Gartenbaubetriebe, die Tulpenzwiebeln zur Blüte bringen. Nach einer Kältephase im Kühlhaus kommen die Tulpen ins Gewächshaus und treiben bei einer Temperatur von 18 bis 19 Grad. Innerhalb der nächsten drei bis vier Wochen zeigen die ersten Tulpen bereits Farbe und können, sobald sie vollständig ausgefärbt sind, gezogen und gebündelt werden. Die Tulpe steht unter den Top-Ten auf dem deutschen Schnittblumenmarkt nach der Rose gemeinsam mit der Chrysantheme auf Rang zwei.

Um lange Freude an den Tulpen zu haben, sollten sie mit einem scharfen Messer angeschnitten werden, bevor sie in die Vase kommen. Dabei darf keine Schere benutzt werden. Sie würde die Leitungsbahnen verletzen, so dass die Tulpen kein Wasser aufnehmen können. Das Wasser muss sauber sein und höchstens lauwarm. Das Blumenwasser sollte gewechselt werden, wenn es sich eintrübt. Frischhaltemittel, die im Fachgeschäft angeboten werden, verlängern die Haltbarkeit des Straußes. Da Tulpen viel Wasser brauchen, empfiehlt es sich, täglich den Wasserstand zu kontrollieren. Die Schnittblumen mögen weder Hitze noch Zugluft, die den Wasserhaushalt beeinträchtigen. Außerdem sollten Tulpen nicht in der Nähe von Obst oder offenem Kaminfeuer stehen, denn dort wird Äthylen freigesetzt, das den Alterungsprozess der Pflanzen beschleunigt.

 

Ökolandbau: Jetzt umstellen und Chancen nutzen

Jetzt umstellen auf Ökolandbau – eine Chance für meinen Betrieb? ist das Thema eines digitalen Seminars, das die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen gemeinsam mit der Landesvereinigung Ökologischer Landbau NRW e.V. am 8. März veranstaltet. Zielgruppe sind interessierte Landwirtinnen und Landwirte sowie Gärtnerinnen und Gärtner. Im Seminar bekommen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Informationen zu Marktsituation und Absatzchancen im Ökolandbau sowie Hinweise zum Ablauf der Umstellung auf die ökologische Wirtschaftsweise. Außerdem berichten Ökolandwirtinnen und -landwirte sowie Ökoberaterinnen und –berater von ihren Erfahrungen.

Ansprechpartner bei der Landwirtschaftskammer ist Georg Pohl, Telefon: 0221 5340-272, georg.pohl@lwk.nrw.de. Anmeldeschluss ist der 6. März. Die Kosten für die Tagung betragen 40 Euro. Das Programm und die Möglichkeit zur Online-Anmeldung gibt es hier:

https://www.landwirtschaftskammer.de/landwirtschaft/weiterbildung/2022-03-08-umstellen-oekolandbau.htm

 

Ernst-Otto Meinecke 75 Jahre

Der langjährige Vizepräsident der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen, Ernst-Otto Meinecke aus Bad Berleburg-Sassenhausen im Kreis Siegen-Wittgenstein, vollendete am 13. Februar sein 75. Lebensjahr. Der Jubilar übte das Amt des Stellvertretenden Präsidenten aus der Wahlgruppe der Arbeitnehmer seit 1999 aus, zunächst in der ehemaligen Landwirtschaftskammer Westfalen-Lippe und von 2004 bis zu seinem Ausscheiden 2014 in der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen.

Der Wittgensteiner wurde am 13. Februar 1947 in Sassenhausen geboren. Nach der Landwirtschaftsgehilfenprüfung und der Ausbildung zum Waldfacharbeiter arbeitete Meinecke bis 1970 bei der Fürstlichen Rentkammer Laasphe, bevor er zur Fürstlichen Rentkammer des Prinzen Richard zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg in Bad Berleburg wechselte.

Als Mitglied der Kreisstelle Siegen-Wittgenstein kam Ernst-Otto Meinecke im Herbst 1987 zur damaligen Landwirtschaftskammer Westfalen-Lippe. Nach zahlreichen Mitwirkungen in den unterschiedlichsten Kammer-Beiräten, vor allem im Beirat für Arbeitnehmerangelegenheiten, wurde er 1993 in den Hauptausschuss gewählt, dem er bis 2014 angehört hatte.

Der frühere Vizepräsident genießt auch außerhalb der Landwirtschaftskammer ein hohes Ansehen. So arbeitete er im Landesvorstand der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt, im Betriebsrat der Rentkammer Bad Berleburg und in der Tarifkommission Privatforst des Landes Nordrhein-Westfalen mit. Mehr als 20 Jahre war er Arbeitnehmervertreter der Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft in Münster, davon lange Zeit im Vorstand. Im Präsidium des Verbandes der Landwirtschaftskammern war Meinecke zwei Jahre lang Vorsitzender der Vizepräsidentenkonferenz.

Für seine Verdienste um die Land- und Forstwirtschaft und die in ihr Tätigen wurde Ernst-Otto Meinecke 2015 die Goldene Plakette der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen verliehen.

 

(Quelle: Pressemiteilung Landwirtschaftskammer NRW)