Rheinberg/Duisburg – Dritter Rettungseinsatz in einer Woche: 17-Jährige stirbt bei Badeunfall – Zwei Mädchen werden noch vermisst

Rheinberg/Duisburg – Dritter Rettungseinsatz in einer Woche: 17-Jährige stirbt bei Badeunfall – Zwei Mädchen werden noch vermisst

Update 17. Juni 2020, 10:23 Uhr

Zum dritten Mal innerhalb einer Woche kam es am Rhein zu einem Einsatz. Ein massives Aufgebot an Rettungskräften suchte auf der Duisburger und der Rheinberger Rheinseite nach zwei Mädchen im Alter von 13 und 14 Jahren, ein 17-jähriges Mädchen verstarb im Krankenhaus.

Von Sassan Dastkutah

Duisburg/Rheinberg-Orsoy In den frühen Abendstunden kam es am Rhein sowohl auf der Orsoyer als auch auf der Duisburger Seite zu einem groß angelegten Rettungseinsatz, an dem über 150 Rettungskräfte beteiligt waren. Polizei, DRK Wasserwacht und die Feuerwehr Rheinberg waren auf der Orsoyer Seite vor Ort. Ersten Angaben seitens der Polizei und der Feuerwehr  zufolge hieß es, dass knapp 20 Personen auf der Duisburger Seite auf der Höhe Alsumer Steig im Rhein gewesen seien. Zwei Personen, dabei handele es sich um zwei Mädchen im Alter von 13 und 14 Jahren, werden laut Polizei- und Feuerwehrangaben vermisst. Auf dem Wasser suchten rund 15 Boote der Feuerwehr, der DRK-Wasserwacht und der Polizei nach den Personen. Aus der Luft unterstützten Hubschrauber die Suche.

In Orsoy an der Fähre war den Einsatzkräften noch nicht genau klar, was mit den weiteren Personen geschehen sei. Ein 17-jähriges Mädchen wurde aus der Luft gesichtet und von einer Rettungsbootmannschaft aus dem Wasser gezogen. Das Mädchen sei  reanimiert, worden, aber im Krankenhaus gestorben.

Die anderen Personen seien gesichert worden, wie es hieß. Unklar war zumindest, ob dennoch weitere Personen abgetrieben worden seien. Deshalb richteten Einsatzkräfte in Orsoy ein Notfallzentrum ein, um alle weiteren Einsätze auf der Rheinberger Seite zu koordinieren. Auf der Orsoyer Seite wurden auch Rettungskräfte entlang des Ufers geschickt, um zu sehen, ob Personen ans Ufer getrieben waren. Die Schifffahrt wurde komplett eingestellt. Im Laufe einer Stunde wurden mehrere Boote an der Fähre ins Wasser gelassen. Gegen 23 Uhr wurde der Einsatz, bei dem sich die Rettungskräfte über fünf Stunden vor Ort aufhielten, abgebrochen.

 

 

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Fotos: Sassan Dastkutah