Kreis Wesel – Kreis Wesel startet Aufruf zur Interessenbekundung

Kreis Wesel – Kreis Wesel startet Aufruf zur Interessenbekundung

Durchstarten in Ausbildung und Arbeit
Der Kreis Wesel hat sich erfolgreich an der von MAGS und MKFFI getragenen Landesinitiative „Durchstarten in Ausbildung und Arbeit“ beworben. Dabei werden Maßnahmen für niedrigschwellige, individuelle Angebote gefördert mit dem Ziel, insbesondere 18- bis 27-Jährigen Geflüchteten die Teilhabe am Arbeitsmarkt zu ermöglichen.

Wer sich an der Initiative beteiligen möchte, kann sich ab sofort bis Dienstag, 3. August 2021, bewerben. Interessierte Leistungsträger sind aufgerufen, ihre aussagekräftigen Konzepte per E-Mail an durchstarten@kreis-wesel.de zu senden. Die Interessensbekundung ist unter www.kreis-wesel.de veröffentlicht.

Für insgesamt vier der sechs Förderbausteine der Initiative hat der Kreis Wesel Anfang dieser Woche den Zuschlag erhalten. In diesen sollen neben dem individuellen Coaching für die Personengruppe auch berufsbegleitende Qualifizierung und/oder Sprachförderung, der nachträgliche Erwerb des Hauptschulabschlusses und schul-, ausbildungs- und berufsvorbereitende Kurse sowie Jugendintegrationskurse angeboten werden. Idealerweise werden die Bausteine miteinander verzahnt. Die praktische Umsetzung erfolgt kreisweit.

Neben allen Städten und Gemeinden im Kreis Wesel sind die Agentur für Arbeit Wesel, das Jobcenter Kreis Wesel, die Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung mbH (G.I.B.), die Bezirksregierung Arnsberg und die landesweite Koordinierungsstelle der Kommunalen Integrationszentren weitere Partner.

Grundlage für dieses Projekt sind die Sprache, Ausbildung und Arbeit, die als Schlüssel und damit fundamental für eine gelingende Integration gelten.

Alleine in Nordrhein-Westfalen leben aktuell rund 23.000 junge Geflüchtete, die in den Kommunen nur geduldet oder gestattet sind und nicht oder nur eingeschränkt von den Unterstützungsangeboten der Arbeitsförderung profitieren können. Auch im Kreis Wesel sind mehr als 500 junge Menschen betroffen.

(Quelle: Pressemitteilung Kreis Wesel)