Stadt Duisburg – Internationale Wochen gegen Rassismus – Duisburger Jugendzentren setzen Zeichen gegen Diskriminierung

Stadt Duisburg – Internationale Wochen gegen Rassismus – Duisburger Jugendzentren setzen Zeichen gegen Diskriminierung

Internationale Wochen gegen Rassismus – Duisburger Jugendzentren setzen Zeichen gegen Diskriminierung

Duisburg Derzeit finden die Internationalen Wochen gegen Rassismus statt. Dem bundesweiten Aufruf der gleichnamigen Stiftung folgen neben einer bunten Vielzahl an Vereinen und Institutionen auch die Jugendzentren und Abenteuerspielplätze auf Duisburger Stadtgebiet. Rassismus und jeglichen Formen der Diskriminierung entschieden entgegen zu treten ist hier die Devise. Über verschiedene Social Media-Kanäle werden Spiele, Videos und Quizrunden angeboten. Die Einrichtungen geben kostenlose Basteltüten mit Fensterbildern oder Aktionsschildern aus, laden zu Diskussionsrunden per Videokonferenz ein, zeigen Ausstellungen oder entwickeln gemeinsam kreative Theaterstücke.

Ein respektvolles Miteinander wird von den Duisburger Kinder- und Jugendeinrichtungen kontinuierlich gelebt. Die Offene Kinder- und Jugendarbeit leistet einen erheblichen Beitrag für ein gemeinwohlfördernden Aufwachsen in unserer Stadt und dies auch trotz der Einschränkungen der Pandemie“, weiß Hinrich Köpcke, Leiter des Jugendamtes.

Die Pandemie forderte auch die Jugendzentren zu einer Umstrukturierung ihrer Arbeit auf. Kleinere Gruppen konnten je nach Infektionsgeschehen die Einrichtungen zwar besuchen, teilweise mussten die Türen jedoch ganz geschlossen bleiben. Dann wurden ganz viele Briefe geschrieben, Spielmaterialien ausgeliehen, Videos gedreht und Spielplätze besucht. So konnte auch trotz der starken Einschränkungen dauerhaft Kontakt zu den Kindern und Jugendlichen gehalten werden. Für Einzelberatungen konnten in den letzten Wochen zur professionellen Unterstützung die Jugendhäuser bei stark belastenden Situationen von Jugendlichen genutzt werden. Ebenso kann kontinuierliche Unterstützung für die Aufgaben im Homeschooling einzeln in den Einrichtungen oder auf Distanz per Videotelefonie angeboten werden.

Der zuständige Fachbereichsleiter des Jugendamtes, Sven Michler-Temme zeigt sich begeistert vom Engagement der Fachkräfte: „Die Kolleginnen und Kollegen haben immer wieder Wege gesucht und gefunden, um für die Kinder und Jugendlichen da zu sein. Es ist enorm, welche Kreativität in dem Arbeitsfeld steckt.“

Die Stadt Duisburg fördert 20 Jugendeinrichtungen in freier Trägerschaft und betreibt selbst 16 Jugendzentren und Abenteuerspielplätze.

(Quelle : Pressemitteilung Stadt Duisburg)