Duisburg Für den Monat Juni beabsichtigt die Stadt Duisburg, keine Beiträge für die Kindertagesbetreuung und für den offenen Ganztag einzuziehen. Per Dringlichkeitsbeschluss muss der Rat der Stadt dem Ganzen aber noch zustimmen. „Die Familien mussten sich in den vergangenen Monaten mit vielen Einschränkungen arrangieren, deshalb müssen wir sie weiterhin unterstützen“, so Sören Link, Oberbürgermeister der Stadt Duisburg.  

 

Um die Familien zu entlasten geht die Stadt Duisburg mit der Beitragsaussetzung im Juni erneut in Vorleistung. Die Forderung an das Land, eine hälftige Erstattung für weitere Monate hinaus zu übernehmen bleibt im Interesse der Familien bestehen.

 

Trotz Rückkehr in den eingeschränkten Regelbetrieb ist die Betreuung in den Kindertageseinrichtungen weiter eingeschränkt. Auch wenn alle Kinder wieder eingeladen sind, in ihre festen Gruppen in die Kindertagesbetreuung zu kommen, so gilt landesweit doch weiterhin eine Kürzung des Betreuungsumfangs um 10 Stunden pro Woche.

 

Seit gestern sind auch alle Schulen in Duisburg in den Wechselunterricht zurückgekehrt. Allerdings sind die Betreuungsangebote des offenen Ganztags nach Vorgabe des Ministeriums für Schule und Bildung seit Ende 2020 bis auf weiteres noch nicht regelhaft wieder aufgenommen worden. Lediglich für Schülerinnen und Schüler, für die die Eltern an den Tagen des Distanzunterrichtes keine Betreuung ermöglichen können, ist eine pädagogische Betreuung nach Anmeldung möglich.

(Quelle:Pressemitteilung Stadt Duisburg)