Rheinberg/Moers – Heiraten in Zeiten von Corona – Brautmoden-Fotoshooting im Budberger Bahnhof als Signal der Zuversicht

Rheinberg/Moers – Heiraten in Zeiten von Corona – Brautmoden-Fotoshooting im Budberger Bahnhof als Signal der Zuversicht

Heiraten in Zeiten von Corona – Brautmoden-Fotoshooting im Budberger Bahnhof als Signal der Zuversicht

Text und Fotos: Sassan Dastkuath

Rheinberg/Moers Die Corona-Pandemie hat viele Branchen kalt erwischt. Auch die Hochzeits- und Eventbranche leidet unter den Auswirkungen. Standesamtlich geheiratet werde immer noch wie zuvor, wie die Rheinberger Standesbeamtin Ursel Hoffmann verriet: „Die Zahl der Hochzeiten hat sich nur unbedeutend verändert.“ Dafür fielen die großen und pompösen Hochzeiten aus. Trauungen fänden eher im kleinen Kreis unter Einhaltung der Coronaschutzbestimmungen statt.

Dass die großen und pompösen Hochzeiten ganz in Weiß mit allem, was dazugehört nicht mehr stattfinden, erlebten sowohl Britta Adams-Gogoll und Anja Bellinger-Fonck (beide aus Budberg) von der Brittanja Braut- und Festmoden Manufaktur in Moers als auch Manuela Breuer, Inhaberin vom Budberger Bahnhof. Ebenso spürt die Moerser Hochzeitsfotografin Sandra Schönwald vom Fotostudio laut&leise die Auswirkungen der Pandemie. Corona machte Hochzeitspaaren einen Strich durch die Rechnung, wenn es um die Planung großer Hochzeiten in Weiß ging. „Wir mussten während zwei Lockdowns schließen. Endlich dürfen wir wieder öffnen“, verriet Britta Adams-Gogoll. Das mache sie zuversichtlich. Auch wenn es trotzdem schwer sei, zu planen. Denn ein weiterer Lockdown sei möglich.

Powerfrauen zeigen Flagge: “Wir sind noch da.”

Das Duo von Brittanja, Gastronomin Manuela Breuer und die Hochzeitsfotografin Sandra Schönwald setzten jüngst ein positives und hoffnungsvolles Signal. Mit einem Brautmoden-Fotoshooting im Budberger Bahnhof zeigten die Powerfrauen Flagge. „Wir sind noch da“, so Manuela Breuer. Sie trifft es momentan besonders hart. Der Budberger Bahnhof bleibt vorerst noch geschlossen. „Sicher ist es wichtig, gegen die Verbreitung des Virus anzukämpfen. Andererseits bin ich natürlich auch traurig, dass wir auf lange Sicht keine großen Hochzeitsgesellschaften mehr haben werden.“ Die Corona-Krise verlange allen viel ab, ein Umdenken sowie Anpassungen seien verständlich. Ob es jetzt ein Hygienekonzept für die Gastronomie sei oder Wege, wie mit der Pandemie umgegangen werden könne. „Was so ziemlich jede betroffene Branche brauche, ist eine mittel- bis langfristige Perspektive, die auch wieder Planungen möglich machen“, unterstrich Adams-Gogoll und fügte hinzu: „Große Hochzeiten werden immer wieder verschoben. Manche finden vielleicht gar nicht mehr statt, weil sich der Fokus der Brautpaare ändert“, so Adams- Gogoll.
Für die Brittanja Braut- und Festmoden Manufaktur sei der Umsatz im Hochzeitsgeschäft im letzten Jahr massiv zurückgegangen. Auch Sandra Schönwald werde natürlich immer weniger gebucht, da die großen Hochzeiten in Weiß einfach nicht stattfinden. Und der Budberger Bahnhof habe derzeit noch gar keine Perspektive, wie Manuela Breuer verriet.

 

v.l.n.r. Fotografin Sandra Schönwald, Gastronomin                                                                                                                       Fotografin Sandra Schönwald (rechts)
Manuela Breuer und Britta Adams-Gogoll sowie
Anja Bellinger-Fonck (beide von Birttanja Braut-
und Festmoden Manufaktur

Zahlen, Fakten, Wissenswertes

Alle Infos, wann es im Budberger Bahnhof weitergeht unter www.budberger-bahnhof.de oder info@budberger-bahnhof.de
Seit Montag hat die Brittanja Braut- und Festmoden Manufaktur wieder auf. Termine müssen aber unter 02841/3673337 oder info@brittanja.de vereinbart werden.
Wer Sandra Schönfeld als Fotografin an Bord haben will, kann sich unter www.lautundleise.eu oder 02841/8845135 informieren.